Zauberhaftes Zellertal

Willst du Gottes Wunder sehen,

musst du zu den Bienen gehen !

Die Königin schlüpft!

Der Schwarm zieht aus!



Bienen holen Wasser für die Brut



Der Schwarm, die natürliche Vermehrung eines Bienenvolkes





Königinnenzucht, Zellen im Brutschrank



Die Königin wird im Begattungskasten auf den Hochzeitsflug
vorbereitet



Pollenwabe mit der gezeichneten Königin



Geöffnete Magazinbeute im Sommer



Drohnenwaben werden zur Dezimierung der Varroamilbe
ausgeschnitten



Wanderstand im Edelkastanienwald



Bienenvolk im Herbst



Bienenstand im Winter





Wenn man im Frühjahr und im Sommer über Land fährt, kann man sie manchmal bei der Arbeit beobachten. In ihren weißen Schutzanzügen sehen sie aus wie Astronauten. Jedoch sieht man bald, es sind die Imker, die ihrem Hobby nachgehen.

Die Honigbienen (Apis mellifica carnica) hatten schon immer eine besondere Anziehungskraft auf die Menschen. Wer kennt nicht ihr Summen an warmen sonnigen Tagen. Wie jedes mehrzellige Lebewesen entsteht auch die Biene aus einem Ei. Über eine schnelle Zellteilung unterscheiden wir vier Entwicklungsstadien: Ei, - Larve (Made), - Puppe, - Imago (fertiges Insekt).

Als Einzellebewesen sind Honigbienen nicht lebensfähig, nur als Volk. Sie sind staatenbildend. Die Bienen leben sozial.

Warum ist gerade die Honigbiene für unsere Umwelt so wertvoll? Bienen sind blütenstetig, sie übertragen vor allem Pollen arteigener Pflanzen. Bei ihren Sammelflügen bestäuben sie Blüten, das bringt mehr und bessere Früchte. Gäbe es keine Bienen, wie arm wäre unsere Natur. Nicht nur der gesunde, wohlschmeckende, naturbelassene Honig würde uns fehlen. Eine viel größere Bedeutung hat das Volk der Bienen für die Bestäubung der Blüten von Pflanzen. 80 % der Obstbäume und ein Großteil unserer Blumen verdanken ihr Wachsen, ihre Vermehrung und ihre Erhaltung der emsigen Tätigkeit der Bienen.